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E-Transporter: Post baut StreetScooter Produktion mit weiterem Standort aus

Nachdem die Deutsche Post bei den Automobilhersteller beim dem Theme E-Transporter auf taube Ohren gestoßen ist, hat der Logistikkonzern einen Millionenbetrag in die Eigenentwicklung eines effizienten Lieferfahrzeugs mit Elektroantrieb gesteckt und das Unternehmen StreetScooter übernommen. Das Unternehmen eröffnet im kommenden Jahr eine weitere Produktionsstätte in Düren.

Produktion ab kommendem Sommer in Aachen und Düren

Bisher wird der StreetScooter nur in Aachen produziert, demnächst soll aber ein weitere Standort in Düren aufgebaut werden, um die Nachfrage für den E-Transporter bedienen zu können. In den leerstehenden Hallten des Automobilzulieferers Neapco soll die zweite Produktionslinie entstehen. Die Kapazitäten ergänzen dann ab kommenden Sommer die Produktionskapazitäten in Aachen. In Aachen wurde erst kürzlich auf einen Betrieb in zwei Schichten umgestellt, um die Produktionskapazitäten auf 15.000 Fahrzeuge pro Jahr hochzufahren.

E-Transporter ist Erfolgsgeschichte

Der StreetScooter ist eine echte Erfolgsgeschichte. Zusammen mit Prof. Schuh von der RWTH Aachen hat die Deutsche Post den E-Transporter entwickelt, da kein Automobilhersteller bereit war, ein passendes Fahrzeug mit Elektroantrieb zu produzieren. Entstanden ist der StreetScooter Work, der seit mehr als einem Jahr bei der Post im Eisatz ist. Der Work ist ein robustes Elektrofahrzeug, das genau an die Anforderungen der Post angepasst wurde. Die meisten Komponenten des StreetScooters sind off the shelf und damit günstig und bereits erprobt.

Kontingent für externe Partner

Der Erfolg hat dazu geführt, dass externe Partner und Unternehmen bei der Post und StreetScooter nachgefragt haben, ob sie den E-Transporter beziehen können. Als Folge wurde die Produktion erhöht, um ein Kontingent an StreetScootern an externe Partner und städtische Betriebe verkaufen zu können.

Auch mit Ford wurde eine Kooperation eingegangen. In Köln wird demnächst ein StreetScooter Work XL produziert. Der Work XL ist eine größere Version des E-Tranporters und nutzt die Plattform der Ford Transit als Basis. Mit ihren Bemühungen gehört die Post zu den größeren Herstellern von E-Autos in Deutschland.

Bild: Streetscooter (alle Rechte vorbehalten)

E-Transporter: Größerer StreetScooter Work XL von Deutscher Post und Ford

Die erster Version des StreetScooters ist ein voller Erfolg. Die Deutsche Post setzt den Elektrotransporter schon seit einiger Zeit ein und die Produktion wurde erhöht, um den StreetScooter auch an externe Unternehmen verkaufen zu können. Jetzt folgt eine größere Version des Streetscooters. Das Auto wird zusammen mit Ford entwickelt und gebaut, der Start der Produktion ist bereits im Juli.

Mit 80 Kilometern Reichweite

Der große StreetScooter mit 20 Kubikmeter großem Laderaum und 80 Kilometern Reichweite soll ab Juli produziert werden. Anscheinend sollen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Aufbauten entstehen, um den Bedürfnissen von DHL und Deutsche Post gerecht zu werden. Wie auch schon bei dem kleineren StreetScooter, soll das Fahrzeug erst für den eigenen Bedarf produziert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann die Produktion erhöht werden, um das Fahrzeug auch an externe Kunden verkaufen zu können. Für Gemeinden und Handwerker dürfte das Angebot interessant sein.

2500 Streetscooter Work XL bis Ende 2018

Bis Ende 2018 will die Deutsche Post mindestens 2500 Fahrzeuge des Typs Streetscooter Work XL im innerstädtischen Verkehr einsehesten. Grundlage für das Fahrzeug ist das Fahrgestell des Ford Transits. Auch wenn viele Teile von Ford stammen, soll die Endproduktion am Streetscooter Standort in Aachen stattfinden. Die neuen Fahrzeuge haben mit 20 Kubikmetern ein Volumen, das fünfmal so hoch ist, wie das Ladevolumen des kleinen Streetscooter Work. Die Produktion soll auch in Aachen durchgeführt werden.

Kleiner Streetscooter kommt gut an

Von dem kleineren E-Lieferwagen befinden sich bereits etwa 2500 Fahrzeuge im Einsatz. Anfang des Jahres hat die Deutsche Post angekündigt, dass die Produktion auf 20.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgeweitet werden soll, um die internen Bedürfnisse und externen Kaufanfragen bedienen zu können.

Beide Unternehmen, die Deutsche Post DHL Group und Ford, teilen das gleiche Ziel, die Mobilität der Zukunft mitzugestalten, indem Emissionen reduziert und neue Verkehrslösungen entwickelt werden. Diese Partnerschaft ist ein konkreter und wichtiger Schritt zur Erreichung dieser Ziele.

Bild: Deutsche Post (alle Rechte vorbehalten)

Deutsche Post baut StreetScooter-Produktion aus

Nicht nur Hermes setzt auf den Einsatz von elektrischen Fahrzeugen bei der Auslieferung von Sendungen, sondern auch die Deutsche Post. Die Deutsche Post ist dabei schon weiter und hat die elektrischen StreetScooter Fahrzeuge bereist im Einsatz. Dabei sind die Lieferfahrzeuge eine Eigenentwicklung, Produktion und Vertrieb werden jetzt ausgebaut.

Deutsche Post DHL Group setzt auf Elektromobilität

Damit setzt die Deutsche Post DHL Group weiter konsequent auf Elektromobilität. Die Nachfrage innerhalb der Post und DHL und die Nachfrage externer Partner ist so hoch, dass die Kapazitäten von 10.000 auf 20.000 Fahrzeugen pro Jahr verdoppelt werden. Um das zu erreichen, wird ein weitere Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen in Betrieb gehen.

StreetScooter für externe Partner

Bisher hat die Deutsche Post die Fahrzeuge ausschließlich die Optimierung und Elektrifizierung der eigenen Flotte für Postbetrieb und Lieferverkehr genutzt. Hinzu kommt jetzt, dass das Tochterunternehmen der Deutschen Post die StreetScooter Fahrzeuge auch an Dritte verkaufen möchte. Mindestens die Hälfte der in diesem Jahr produzierten Elektrofahrzeuge soll an externe Interessenten veräußert werden. Die Post sieht vor allem Interesse bei Kommunen, strategischen Partnern und großen Flottenkunden im In- und Ausland. Der Fokus liegt dabei vorerst auf Europa. Bisher befinden sich bei der Post rund 2.500 StreetScooter des Typs Work Fahrzeuge im Einsatz – die Zahl soll sich bis Jahresende mindestens verdoppeln.

Gemeinschaftsprojekt mit RWTH Aachen

Ursprünglich wurde der StreetScooter von der RWTH Aachen und der Deutschen Post zusammen entwickelt. Nachdem die Entwicklung abgeschlossen wurde, hat die Post das Unternehmen komplett übernommen. Bei der Post werden die alten Dieselfahrzeuge durch die neuen Elektrofahrzeuge ersetzt. Die Fahrzeuge überzeugen durch die einfache Konstruktion und die Zuverlässigkeit. Viele der Komponenten waren schon vorhanden und erprobt. Der Motor stammt von EM-Motive einem Joint Venture von Bosch und Daimler. Die meisten Komponenten der Leistungselektronik sind direkt von Bosch. Insgesamt haben die Elektrolieferwagen eine Reichweite von 80 km pro Ladung. Für den täglichen Betrieb ist das mehr als genug – es werden pro Fahrt nur etwa 20 Kilometer zurückgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h – auch das ist mehr als genug für die Zustellung von Briefen und Paketen im urbanen Bereich.

Hermes arbeitet mit Mercedes-Benz

Der Paketdienst Hermes hat in den vergangenen Wochen angekündigt, dass eine Kooperation mit Daimler geschlossen wurde. Ab 2018 möchte Hermes elektrifizierte Lieferwagen von Mercedes-Benz in Stuttgart und später auch in anderen Städten einsetzten.

Bild: StreetScooter GmbH (alle Rechte vorbehalten)