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Nachfrage für Mobility Services in Südamerika wächst

Eine Studie von Frost & Sullivan kommt zu dem Ergebnis, dass sich der südamerikanische Markt im Bezug auf Mobilität stark ändert. Intermodale on-demand Transportdienste werden immer beliebter. Haupttreiber dafür sind neue Technologien, geänderte Vorlieben und demographische Veränderungen. In der Studie hat sich das Beratungsunternehmen auf die Märkte in Argentinien, Brasilien, Chile und Mexico fokussiert und einen Zeitrahmen von heute bis 2023 gewählt. Der Markt für und Einfluss von neuen Mobility Services wurde analysiert.

Signifikantes Wachstum von Mobility Services in Südamerika

Zusammengefasst kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Angebote wie Bike-Sharing, integrierte Mobilitätsdienste, Ride-Sharing und andere eHailing Angebote ein signifikantes Wachstum erleben werden und von den Einwohnen gut angenommen werden. Bike-Sharing Angebote werden dazu führen, dass sich die Zahl der Fahrräder bis 2023 verdoppeln wird. Car-Sharing Flotten werden sogar um ein Zehnfaches wachsen. Am schnellsten werden aber Ride-Sharing und Ride-Pooling wachsen, ein neuer Milliardenmarkt wird bis 2025 entstehend. Unternehmen wie Uber, das von Didi übernommen 99Taxis und Didi selbst (demnächst starten die Chinesen in Mexico) werden den Markt beherrschen.

Städte und Behörden müssen Intermodalität vorantreiben

Auch Städte und Behörden werden in den nächsten Jahren neue Mobilitätslösungen einführen, um die bestehenden Angebote zu erweitern. Teilweise werden Stadtverwaltungen selbst Angebote aufbauen, häufig werden sie sich aber mit Technologie-Unternehmen bzw. Startups zusammentun, da die nötige Expertise und die nötigen Ressourcen fehlen. Mobility Unternehmen können davon profitieren, wenn sie Lösungen anbieten, die integriert und langfristig genutzt werden können.

Wichtig wird auch sein, dass sich die unterschiedlichen Stakeholder darüber einigen, wie die neuen Angebote in den bestehenden Mix aus öffentlichen und privaten Fahrzeugen integriert werden können. Dafür wird es hilfreich sein, unterstützende Verordnungen zu erlassen und wenn in die Infrastruktur investiert wird, um kostengünstige und Integrierte Dienste zu ermöglichen.

Bild:Rodrigo Soldon 2 (bestimmte Rechte vorbehalten)