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Lyft geht von mehr als 1/3 Marktanteil in den USA aus

Das Ride-Sharing Startup Lyft, das bisher nur in Nordamerika aktiv ist, kann anscheinend Kapital aus den Verfehlungen des Konkurrenten Uber schlagen. Im letzten Jahr soll der Marktanteil in den USA auf 35 Prozent angewachsen zu sein. Das ist ein ordentliches Wachstum, 18 Monate zuvor soll der Anteil bei 18 Prozent gelegen haben. 

Postille Wahrnehmung der Marke gestiegen

Lyft behauptet, dass sich mehr Kunden für den Dienst angemeldet haben und dass die positive Wahrnehmung der Marke gestiegen ist. In einigen Städten soll der Marktanteil sogar bei mehr als 40 Prozent liegen, in wenigen Städten soll die Ride-Sharing Plattform Marktführer sein. Das Unternehmen ist in den letzten Monaten auch kräftig expandiert. In den USA kamen mehr als 100 Städte hinzu und die Expansion nach Kanada ist erfolgt. Die Expansion in den USA dürfte auch dazu beigetragen haben, dass der Marktanteil nach oben geschossen ist. 

Wettbewerb mit Uber kostet viel Geld

Seit dem Start von Lyft befindet sich das Unternehmen im Wettkampf mit Uber in den USA. Lyft hat dafür gesorgt, dass Uber auf Ride-Sharing mit Privatfahrern setzt und dafür, dass das ursprüngliche Produkt UberBlack an Attraktivität verloren hat. Bei der Einführung neuer Dienste wie den Ride-Pooling Diensten UberPool und Lyft Line, haben sich beide Unternehmen ein Kopf-an-Kopf Rennen geliefert. Der Wettbewerb der beiden Ride-Sharing Plattform kostet viel Geld. Fahrer und Nutzer müssen mit Bonus-Zahlungen und Rabatten bei Laune gehalten werden. Mehrere Milliarden Dollar wurden in den letzten Jahren ausgegeben, um Marktanteile zu erkaufen. Beide Unternehmen sollen in Richtung Börsengang schielen, bis dahin müssen die Kosten in den Griff bekommen werden.

Kreditkartendaten als Grundlage

Die Zahlen zu den Marktanteilen der großen Ride-Sharing Dienste in den USA schwanken. Das basiert darauf, dass unterschiedliche Quellen für die Berechnung verwendet werden. Second Measure nutzt Kreditkartendaten um die Marktanteile zu berechnen. Das Unternehmen hat Uber im März einen Marktanteil von 73 Prozent zugewiesen und Lyft soll bei 27 Prozent gelegen haben. Certify nutzt Daten von Reiseabrechnungen und schreibt nach Analyse Lyft einen Marktanteil von 19 Prozent zu und Uber soll bei 81 Prozent liegen.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Fahrdienst Plattformen: Lyft soll in den USA schneller wachsen als Uber

Im abgelaufenen Jahr scheint sich Lyft, einer der großen Fahrdienst Plattformren für die USA und Kanada gut entwickelt zu haben. Dazu dürften auch die zahlreichen Skandale bei Konkurrent Uber beigetragen haben und die Expansion in neue Märkte in den USA und Kanada. Der Netto-Umsatz bei dem Ride-Sharing Dienst ist auf mehr als eine Milliarde Dollar geklettert und vor allem das vierte Quartal ist stark ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 168 Prozent in Q4 2017 gestiegen. Konkurrent Uber hat ein Wachstum von 61 Prozent vorweisen können.

Lyft nur in Nordamerika aktiv

Die beiden Zahlen lassen sich eigentlich schwer vergleichen, da Lyft nur in den USA aktiv ist und Uber seinen Dienst weltweit anbietet. Da von Uber nur die globalen Zahlen bekannt sind, ist schwer zu sagen, wie sich das US Geschäft nach den Rückschlägen im vergangenen Jahr entwickelt hat und was die Wachstumsmärkte für das Unternehmen sind.

Bei den Umsätzen liegt Konkurrent Uber meilenweit voraus, auch auf Grund der internationalen Präsenz. Lyft kommt auf einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar, Uber hat im letzten Quartal  um die 2.2 Milliarden Dollar an netto Umsätzen eingefahren. Ein Großteil davon dürfte in den internationalen Märkten angefallen sein.

Beide Fahrdienst Plattformen noch nicht profitabel

Profitabel ist Lyft noch nicht in den USA. Das Unternehmen versucht seine Kosten in den Griff zu bekommen, in dem die Stellschrauben für Fahrer-Bonis und Kundengutscheine justiert werden. Die beiden großen Ride-Sharing Dienste geben jede Menge Geld aus, um Fahrer und Nutzer an den Dienst zu binden. Uber hat im letzten Quartal 2017 fast eine Milliarde für Gutscheine und Fahrer-Bonis ausgezahlt. Auch bei Lyft dürften die Ausgaben extrem hoch sein.

Im Jahr 2018 will Lyft weiter expandieren und wachsen. Ziel ist, dass mehr als 10 Millionen Fahrten pro Woche durchgeführt werden, bei sinkenden Kosten für Marketing und Fahrer. Anfang des Jahrs gab es auch Gerüchte, dass Lyft nach Berlin expandieren will, dazu hat sich das Unternehmen bisher noch nicht geäußert.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Lieferroboter: Starship testet in den USA

Seit einigen Monaten testet das Startup Starship Technologies seine Lieferroboter bereits in Großbritannien. Jetzt folgt der nächste Schritt mit Partnerschaften in den USA. Starship hat mit den Lieferdiensten Postmates und DoorDash eine Kooperation geschlossen, um die Lieferroboter unter realen Bedingungen testen zu können. Die Lieferstartups wollen durch den Test lernen, wie weit sie in Zukunft Lieferroboter einsetzen können.

In den USA werden die kleinen Lieferroboter in Redwood City und in Washington, DC. eingesetzt. DoorDash wird in Redwood City erste Kunden mit den autonomen Fahrzeugen beliefern, Postmates in Washington. Das Testgebiet ist jeweils auf einen Radius von ca. sechs Kilometern beschränkt. Die Kunden der beiden amerikanischen Lieferdienste sehen in der App die Lieferoption mit Roboter und können diese entsprechend auswählen. Wenn der Roboter angekommen ist, wird die Ladeluke per übermittelten Zahlencode geöffnet, um danach die Ware entnehmen zu können. Die Lieferroboter nutzen meistens den Bürgersteig und sind dem entsprechend langsam unterwegs. Ziel ist es, die Lieferung innerhalb von 15 – 30 Minuten zuzustellen.

In Großbritannien testet Starship seit vergangenem Jahr die Roboter. Im Londoner Stadtteil Greenwich werden bereits Nutzer von JustEat testweise beliefert. In Deutschland will das Startup mit Hermes und der Metro testen, bisher scheint aber die Genehmigung durch die Stadtbehörden nicht erfolgt zu sein.

Die Starship Lieferroboter sollen zu einem späteren Zeitpunkt vollautonom fahren. Die Überwachung aus der Ferne soll nur bei Notfällen eingreifen. Im Moment ist die Technik aber noch nicht soweit. Vor allem die hoch detaillierten Kartendaten müssen erst noch erstellt werden. Die Roboter fahren nicht autonome, sondern werden mit einer Art Joystick aus der Ferne gesteuert. Eine weitere Person begleitet den Roboter, um die Meinungen und Reaktionen der Passanten aufzunehmen und um im Notfall eingreifen zu können. In Handarbeit werden die Lieferroboter bisher noch produziert, es wird noch einige Zeit dauern, bis die Produktion hochgefahren werden kann.

In der letzten Woche wurde bekannt, dass Daimler bei Starship eingestiegen ist. Als erstes gemeinsames Projekt wurde ein umgebauter Mercedes Sprinter präsentiert, der als Basisstation für die Roboter dienen soll. Die langjährigen Erfahrungen von Daimler in der Entwicklung und Produktion von komplexen technischen Produkten, werden dem Roboter Startup bei der erfolgreichen Skalierung helfen.

Bild: Starship Technologies (alle Rechte vorbehalten)

BMW startet ReachNow Carsharing in Seattle

BMW hat in Seattle ein Carsharing Angebot mit dem Namen ReachNow gestartet. Insgesamt sind 370 Fahrzeuge verfügbar, darunter 3er BMWs, i3 Modelle und Mini Cooper Fahrzeuge. ReachNow ist als Free-Floating Carsharing konzipiert, sprich die Fahrzeuge können überall in der Stadt abgestellt und angemietet werden. Bezahlt wird pro Minute, für die Registrierung wird eine Gebühr fällig. Interessant ist, dass BMW für das Carsharing Angebot in USA einen neuen Markennamen gewählt hat und nicht an europäischen Marke DriveNow festhält. Wahrscheinlich ist der Grund dafür, dass BMW weitere Mobilitätsdienste unter der Marke in den USA anbieten möchte, die nicht auf fahrende Nutzer setzen.

ReachNow soll in weiteren Städten starten

ReachNow soll in den nächsten Monaten in weiteren amerikanischen Städten starten, in Seattle wird die Zentrale für den amerikanischen Markt angesiedelt sein. BMW kann sich weitere Mobilitäts- und Carsharing Services vorstellen. Unter anderem sollen Besitzer eines MINIs ihr Fahrzeug für Carsharing Nutzer anbieten können. BMW hat vor kurzem auf laut über einen Uber Konkurrenten nachgedacht, bei dem auch die eigenen Carsharing Fahrzeuge zum Einsatz kommen könnten.

In Seattle wird für ReachNow die Technologie des Startups RideCell genutzt. BMW beteiligt sich auch an der Series A Finanzierung von RideCell. Warum BMW nicht auf die Technologie von DriveNow setzt, ist nicht bekannt.  Eventuell wird die von RideCell entwickelte Technologie auch in den europäischen DriveNow Städten zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zu DriveNow in Deutschland, können sich die Nutzer direkt über die App anmelden und auch den Führerschein verifizieren lassen.

BMW war schon mit DriveNow in San Francisco aktiv, der Service wurde aber eingestellt, da mit der Stadtverwaltung keine Einigung bezüglich der Parksituation erzielt werden konnte. Fahrzeuge durften nicht mehr kostenfrei auf öffentlichen Parkplätzten abgestellt werden. Ein ähnliches Problem hatte Konkurrent Car2go in London, weshalb sich das Unternehmen aus der Stadt zurückgezogen hat. Konkurrent Car2go ist ebenfalls in Seattle aktiv und kann eine gute Nachfrage vorweisen. Car2Go kann 75.000 Nutzer vorweisen, die sich seit dem Start 2012 registriert haben.

Bild: © Copyright BMW AG, München (Deutschland) (alle Rechte vorbehalten)

Lyft und Didi Kuaidi Taxi kooperieren

Die Meldung ist zwar schon ein paar Tage her, wir möchten sie aber trotzdem nochmal aufgreifen. Schließlich haben wir schon öfter über die beiden Taxi und Ridesharing Services von Didi und Lyft berichtet.

Kooperation zwischen Taxi und Ridesharing Apps

Didi Kuaidi und Lyft haben angekündigt, dass sie kooperieren und die Nutzer beider Services in China und USA die angebotenen Fahrservices nutzen können. Lyft nutzen, die in China unterwegs sind, können über die Lyft-App die Taxifahrer aus dem Didi Kuaidi Netzwerk buchen. Didi Kunden können über die App den Ridesharing Service von Lyft in den amerikanischen Städten buchen. Beide Unternehmen wollen von den vielen Reisenden zwischen den beiden Ländern profitieren. Im Jahr 2014 waren es etwa 8 Millionen Reisende, die zwischen den beiden Ländern unterwegs waren.

Strategisches Investment in Lyft

Beide Unternehmen schließen sich zusammen, damit eine starker Gegenspieler für Uber entsteht. Didi Kuaidi hat auch in der letzten Finanzierungsrunde von Lyft eine Summe von 100 Mio. US$ in das Ridesharing Unternehmen investiert. Damals beteiligten sich auch Rakuten und Carl Icahn an dem Unternehmen. Alibaba und Tencent, zwei Internetkonzerne aus China waren ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt. Lyft wurde dabei mit 2.5 Milliarden US$ bewertet.

Kooperation statt Expansion

Bleibt abzuwarten, ob die internationale Ridesharing Kooperation erweitert wird. Didi Kuaidi hat sich auch an der Taxi App GrabTaxi aus Singapur beteiligt. Der Japanische Investor SoftBank ist sowohl bei GrabTaxi, Didi und Ola beteiligt und könnte die Erweiterung der Kooperation voran treiben. Es wurde schon häufiger spekuliert, dass Lyft in europäische Länder expandieren möchte, daraus ist bisher nichts geworden. Letzte Äußerungen des Unternehmens deuten auch eher darauf hin, dass Lyft nicht aus eigener Kraft expandieren möchte. Eine Kooperation lokaler Player ist eine verheißungsvolle Strategie, um schnell einen weltweiten Mobilitätsanbieter formen zu können.

Didi Kuaidi ist in 360 Städten in China aktiv und jeden Tag werden über die App mehr als 3 Mio. Fahrten abgewickelt. Lyft ist in mehr als 60 amerikanischen Städten aktiv und dürfte ca. 1 Mio.  Fahrten pro Monat abwickeln. Die Taxi-App Didi Kuaidi wird aktuell mit 16 Milliarden US$ bewertet und hat insgesamt 4 Milliarden US$ eingesammelt.

Bild: San Francisco Chinatown von Kārlis Dambrāns (bestimmte Rechte vorbehalten)

Carpooling.com (hier bekannt als Mitfahrgelegenheit.de) startet in USA

Der Ableger vom Mitfahrgelegenheit.de, der international unter Carpooling.com vermarktete wird, startet in den USA. Ein Start in den USA war schon vor ein paar Jahren im Gespräch, wurde aber immer wieder nach hinten geschoben. Aßerdem integriert Carpooling.com die Uber API, um damit Mitfahrer eine Fahrt zum Treffpunkt buchen können.


UPDATE, 17.01.2015: Uber wird nicht nur in den USA in die Carpooling-App integriert, auch in Deutschland soll die Schnittstelle zu Uber über die App verfügbar sein. Carpooling-Kunden können für die Fahrt zum Treffpunkt der Mitfahrgelegenheit eine Fahrt mit Uber buchen. Das soll nun auch in den fünf Städten in Deutschland möglich sein, in denen Uber bisher aktiv ist, teilte Carpooling am Donnerstag in München mit. Interessant ist, dass sich Carpooling für Uber und nicht für den deutschen Anbieter Blacklane entschieden hat, der wie Carpooling ebenfalls von Daimler finanziert wird. (via Handelsblatt)


In Deutschland hat sich Mitfahrgelegenheit.de als günstiger Alternative zur Deutschen Bahn und als sozialere Alternative zum Fernbus etabliert. In den USA soll jetzt ähnliches geschafft werden. Auf Carpooling.com sollen Langstreckenfahrten einfach und günstig gebucht werden können, der soziale Kontakt zwischen Fahrer und Mitfahrer steht dabei im Mittelpunkt. Die durchschnittliche Strecke liegt dabei laut Carpooling CEO Markus Barnikel bei 125 Meilen, was etwa 200 km entspricht. (Carpooling.com Pressemitteilung)

Fahrer und Mitfahrer finden und verabreden sich über die Smartphone Apps. Der Fahrer gibt dabei seine Route mit Start und Ziel ein und legt fest, wie viele Plätze verfügbar sind. Die Fahrt wird dann möglichen Fahrgästen angezeigt, die in die selbe Richtung fahren möchten. Kommerzielle Absichten für den Fahrer stehen dabei nicht im Vordergrund. Ziel ist es, dass die Kosten für die Fahrt auf alle Fahrgäste umgelegt werden, dem entsprechend wird je nach Strecke ein Fahrpreis vom System vorgeschlagen. Fahrer und Beifahrer absolvieren häufig nicht exakt die selbe Strecke. Basierend auf persönlichen Erfahrungen, kommt es häufiger vor, dass der Fahrer einen Passagier nur auf einer Teilstrecke seiner eigentlichen Strecke mitnimmt.

Uber wird integriert

Obwohl Daimler zu den Investoren von Carpooling gehört, wird nicht mit Blacklane oder MyTaxi (an beiden Startups ist Daimler beteiligt), sondern mit Uber zusammen gearbeitet, um eine Transportmöglichkeit für die letzten Meter (von Haustür zum Treffpunkt) anbieten zu können. Da in den meisten US Städten der öffentliche Nahverkehr überschaubar ist, ist das eine interessante Möglichkeit und ein Alleinstellungsmerkmal für Carpooling. Das Carpooling nicht mit Blacklane und MyTaxi kooperiert, dürfte an der geringen Verfügbarkeit, am hohen Fahrpreis von Blacklane und an den fehlenden technischen APIs von beiden Services liegen.

Der Nutzer muss nicht zwischen der Uber und Carpooling App wechseln. Wenn man bereits bei Uber registriert ist, werden die verfügbaren Fahrzeuge gleich in der Karte angezeigt und der entsprechende Fahrzeugtyp kann ausgewählt und gebucht werden. Nutzer, die bei Uber noch nicht registriert sind, wird ein Banner angezeigt, der zu einer Registrierung anspornen soll, 20 US$ Guthaben sollen für eine höhere Conversion Rate sorgen.

Das Unternehmen BlaBlaCar, das vor kurzem sagenhafte 100 Mio. US$ eingesammelt hat und ebenfalls einen Marktplatz für Mitfahrgelegenheiten auf Langstrecken anbietet, will vorerst nicht nach USA expandieren. Das Unternehmen ist der Meinung, dass die niedrigen Benzinkosten in den USA keinen Anreiz geben, der groß genug ist, um sich eine Fahrt auf der Langstrecke mit Fremden zu teilen.

Erfolgreich an Ost- und Westküste?

Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass Carpooling mit seinem Service in wenigen Regionen erfolgreich seien wird. Dazu zählen die Westküste, New England (rund um Boston), die Region rund um Chicago und die Region im Süden der USA, rund um Alabama und Charlotte. Florida könnte mit den Städten Miami, Orlando, Jacksonville oder Tampa auch interessant für das Unternehmen sein. In diesen Regionen gibt es einige Städte, die groß genug, nah genug zusammen und europäisch genug sind, damit Mitfahrgelegenheiten auf Langstrecken angenommen werden könnten.

Über Carpooling.com/Mitfahrgelegeneheit.de

Das Unternehmen wurde 2001 unter dem Namen Mitfahrgelegenheit.de gegründet und hat seinen Unternehmenssitz in München. Die Plattform ist in Europa schnell gewachsen, heute sind weltweit mehr als 3.5 Mio. Mitfahrgelegenheiten täglich zugänglich. In Deutschland dürfte das Unternehmen vor allem auf Grund des Wettbewerbsschutzes für die Deutsche Bahn schnell gewachsen sein, der erst 2013 weggefallen ist. Eine wachsende Konkurrenz durch Fernbusse im Heimatmarkt dürfte für mehr Druck bezüglich einer schnelleren Expansion gesorgt haben. Ein Launch in den USA steht schon seit 2011 auf dem Plan. Zu den Investoren gehören unter anderem Daimler, die etwa 8 Mio. € in das Unternehmen investiert haben.

Bild: Carpooling West Montreal von Kyle Taylor (bestimmte Rechte vorbehalten)