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Via Ride-Sharing als Ersatz für ÖPNV in texanischer Stadt

In der amerikanischen Stadt Arlington wird der lokale Bus mit einer Ride-Sharing Lösung auf Basis der Via Plattform ersetzt. Die Partnerschaft zwischen Via und der Stadtverwaltung in der texanischen Stadt ist ein starkes Zeichen, dass sich Behörden und Städte auf neue Wege begeben, wenn es darum geht, attraktive Alternativen und Ergänzungen zum ÖPNV aufzubauen.

10 Kleinbusse für die Innenstadt

In Arlington werden 10 Kleinbusse eingesetzt, die hauptsächlich in der Innenstadt unterwegs sein werden. In der Stadt wohnen etwa 390.000 Menschen, ein kleiner Teil wir den Genuss des Service kommen. Die Preise sind mit den Entgelt für den ÖPNV vergleichbar. Der Fahrpreis liegt bei günstigen 3 US Dollar pro Fahrt, als Flatrate. Ein Wochenticket kann für 10 Dollar erworben werden.

Subvention durch die Stadt

Der Betrieb wird von der Stadt finanziell unterstützt, etwa 320.000 US Dollar fließen jährlich als Subventionen in den operativen Betrieb. Mit dem Betrag sollen anscheinend ein Drittel der Kosten gedeckt sein. Unbekannt ist, ob Via das Projekt auch subventionieren wird. Um mit dem Zuschuss der Stadt wirtschaftlich arbeiten zu können, müssten mindestens 600 Fahrgäste pro Tag transportiert werden, etwa 60 pro Fahrzeug und Tag.

Die 10 Mercedes-Benz Fahrzeuge sind nicht rund um die Tür unterwegs, sondern vorwiegend in den Zeiten zwischen 6 und 21 Uhr. Die Wartezeit soll bei maximal 10 bis 12 Minuten liegen. Uber und Lyft sind in der Stadt noch nicht aktiv. Für die Stadt stehen bei dem neuen System auch Kostenersparnisse im Vordergrund. Das bisherige System, das auf Linienbussen basierte, soll deutlich teurere gewesen sein.

Mehrere Städte experimentieren mit ÖPNV Alternativen

Arlington ist nicht die erste Stadt in den USA, die Ride-Sharing Dienste anstatt den herkömmlichen ÖPNV Angeboten unterstützt. Mehrere Städte subventionieren zum Beispiel Uber Fahrten, um teure Investitionen zu vermeiden.

Auch hierzulande wäre es ein attraktives Szenario, wenn sich die Städte und Gemeinden für Ride-Sharing Dienst als flexibel und finanzierbare Alternative entscheiden würden.

Bild: City of Arlington (alle Rechte vorbehalten)

Autonome Shuttle: NAVYA arbeitet mit Via zusammen

NAVYA und Via haben die CES in Las Vegas genutzt, um ein Projekt vorzustellen, an dem beide Unternehmen arbeiten. NAVYA ist ein weltweit wahrgenommenes Unternehmen, das autonome Shuttle Fahrzeuge entwickelt und Via ist eine der führenden Anbieter für Ride-Sharing Technologie. Beide Unternehmen arbeiten zusammen, um die autonomen Shuttle von NAVYA mit der Technologie von Via zu verbinden. Fokus liegt dabei auf der Sicherheit, User Experience und der Bequemlichkeit bei der Nutzung von autonomen Fahrzeugen.

Via App für Nutzung von autonomen Shuttle optimiert

Die Via App wurde technisch erweitert, so dass eine direkte Kommunikation mit dem AUTONOM CAB von Navya möglich ist. Die Nutzer können über die Ride-Sharing App einfach und sicher ein autonomes Shuttle buchen und kontrollieren. Per Knopfdruck in der App lässt sich dir Tür öffnen und nach dem Einstieg wieder schließen. Der Nutzer teilt per App auch mit, wenn er sicher sitzt und das Fahrzeug weiterfahren kann. Über die App lässt sich auch die Musik im Fahrzeug steuern – das wird spannend, wenn mehrere Fahrgäste im Fahrzeug sind.

Mit dem Projekt schließen sich beide Unternehmen einem Trend an, der sich seit längerem abzeichnet und auf der CES für die Öffentlichkeit erstmal present wurde. Unternehmen wie Ford, Baidu oder door2door wollen ebenfalls ein Betriebssystem für den Transport und Logistik mit autonomen Fahrzeugen bauen und implementieren. Ein konkretes Datum für einen ersten realen Einsatz wurde von beiden Unternehmen nicht gennant.

Via arbeitet mit der BVG

Via ist mittlerweile in Deutschland auch kein unbekanntes Unternehmen mehr. Auf der einen Seite ist der Daimler-Konzern an dem Startup beteiligt, auf der anderen Seite bereitet Via mit der BVG einen Smart Shuttle Dienst mit Mercedes-Benz Fahrzeugen vor, der in den kommenden Monaten an den Start gehen soll.

NAVYA hat mit dem AUTONOM CAB für Aufmerksamkeit gesorgt. Der autonome Mini-Bus kommt ohne Cockpit oder Lenkrad aus und ist zu 100% vollautomatisiert. Das Elektrofahrzeug wurde für den Einsatz in Ride-Sharing Netzwerken optimiert und kann bis zu sechs Passagiere befördern.

Bild: NAVYA (alle Rechte vorbehalten)

BerlKönig: BVG startet Smart Shuttle mit Via im Frühjahr 2018 in Berlin

Im Sommer wurde bekannt, dass die Berliner Verkehrsbetriebe einen Smart Shuttle als Ergänzung zum ÖPNV anbieten wollen. Jetzt werden weitere Details bekannt, der Dienst soll zusammen mit dem Joint Venture von Via und Mercedes-Benz Vans gestartet werden. Das Berliner Nahverkehrssystem gilt bereits als eines der besten der Welt, trotzdem ruht sich die BVG nicht auf dem Status Quo aus, Sindern startet BerlKönig. Die BVG hat einen Antrag zur Genehmigung des neuen Verkehrsangebots im Rahmen der Experimentierklausel des PBefG eingereicht.

Bis zu 300 Fahrzeuge für den Osten der Stadt

Zunächst sollen ab Frühjahr 2018 etwa 50 Fahrzeuge von Mercedes-Benz im Einsatz sein. Je nach Nachfrage und Projektverlauf soll die Flotte auf 300 Fahrzeuge anwachsen. Die ersten 50 Fahrzeuge werden im Osten der Stadt unterwegs sein, etwa in den Stadtteilen Prenzlauer Berg, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. Die Bewohner dieser Stadtteile gelten als offen, für neue digitale Dienste. Außerdem liegen viele Clubs und Bars in den Bereichen. Sofern der BVG Smart Shuttle nachts unterwegs ist, werden Partygänger eine der größten Kundengruppe sein.

Später wird der Westen auch in den Genuss des Angebots kommen, falls das zweijährige Pilotprojekt erfolgreich verläuft. Die Partner geben sich also viel Zeit, um zu erörtern, ob der neue Dienst von Berlinerinnen und Berlinern angenommen wird.

Das neue Angebot der BVG setzt dabei auf virtuelle Haltestellen als Ergänzung zu den fixen BVG Stops. Fahrgäste können sich dann unkompliziert per App kurzfristig ein ÖPNV-Fahrzeug zu einem Zustiegspunkt rufen. Dabei werden verschiedene Fahrtwünsche gebündelt. Die Fahrten starten und enden an virtuellen Haltestellen und erfolgen gemeinsam mit anderen Fahrgästen. Dank der ausgeklügelten Algorithmen der Softwareexperten von Via berechnet das System hocheffizient in Echtzeit, welche Fahrten sich ohne nennenswerte Umwege bündeln lassen. Davon profitieren Umwelt, Anwohner und Fahrgäste gleichermaßen, denn es bedeutet weniger Verkehr auf Berlins Straßen und ermöglicht gleichzeitig attraktive Konditionen – eine neue Form des öffentlichen Nahverkehrs eben.

Die Ride-Pooling Lösung soll in Berlin in den bestehenden ÖPNV eingebunden werden. Ob der Dienst aus der bestehenden BVG App gerufen werden kann oder ob eine weitere App notwendig ist, ist noch nicht bekannt.

Günstiger als ein Taxi

Die Fahrpreise wurden noch nicht veröffentlicht, sollen aber zwischen dem ÖPNV Tarif und Taxi liegen. Der digitale Tarif besteht aus einem Grundpreis sowie einem entfernungsbasierten Zuschlag. Da der Nutzer Start und Endpunkt eingibt, kann das System gleich den Fahrpreis berechnen und in der App anzeigen. Dieser wird dem Fahrgast angezeigt und änder sich auch nicht mehr, wenn sich die Route auf Grund von weiteren Fahrgästen oder anderen Vorkommnissen anpasst. Bestellt eine Person für mehrere Fahrgäste gleichzeitig, so gibt es zudem noch einen Rabatt.

Teilweise mit Elektroantrieb

Die Flotte stellen die Fahrzeugexperten von Mercedes-Benz: Zum Einsatz kommen zunächst moderne Vans der Modelle Vito und V-Klasse (Euro 6) mit bis zu acht Sitzen sowie vollelektrische Mercedes B-Klassen vom Typ B250e mit vier Sitzen. Ab dem Sommer wird dann auch der neue, vollelektrische eVito Tourer zum weltweit ersten Mal als lokal emissionsfreier Personentransporter in Berlin zum Einsatz kommen. Im Straßenbild werden die Fahrzeuge ein wahrer Hingucker – prominent im bekannten BVG-Sitzmusterdesign beklebt und dazu mit großen, gelben BVG-Herzen sowie dem Logo von ViaVan versehen.

Stimmen zum Projekt

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin:
„Mit dem geplanten Pilotprojekt geht Berlin neue Wege. Ich begrüße, dass die BVG damit eine zusätzliche Möglichkeit bietet, bequemer und umweltfreundlicher unterwegs zu sein. Zielgruppe sind Autofahrer und ÖPNV-Nutzer gleichermaßen: Autofahrer können für einzelne Fahrten auf den Rufbus umsteigen. ÖPNV-Nutzer können mit dem „Kleinbus auf Bestellung“ neue Möglichkeiten testen, mit mehr Komfort an ihr Ziel zu kommen. Das Projekt wird zeigen, wie die Berlinerinnen und Berliner das Angebot annehmen und nutzen. Mit dem Erprobungsbetrieb gewinnen wir wichtige Erfahrungswerte, ob und wie Ridesharing den Öffentlichen Personennahverkehr ergänzen kann.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin und Vorsitzende des BVG-Aufsichtsrats:
„Die Stadt wächst und damit auch das Verkehrsaufkommen. Wir wollen Mobilität für die Zukunft umweltfreundlicher, effizienter und smarter gestalten. Neben der Elektrifizierung der BVG-Flotten setzen wir auf innovative Mobilitätskonzepte, die die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs steigern und mehr Menschen den Umstieg erleichtern. Ich freue mich, dass die BVG hier mit starken Partnern einen wichtigen Schritt in die neue, vernetzte Mobilitätswelt geht und innovative Maßnahmen für eine moderne Stadt erprobt.“

Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG):
„Mit zehn U-Bahn-, 22 Straßenbahn-, über 150 Buslinien und sechs Fähren haben wir bereits jetzt ein erstklassiges Mobilitätsangebot mit unzähligen Kombinationsmöglichkeiten für unsere Fahrgäste. Gemeinsam mit ViaVan wollen wir jetzt noch einen Schritt weiter gehen und einen ganz individuellen ÖPNV „on-demand“ anbieten. Dabei bleibt dank Ridesharing eines wie gehabt: Wir bündeln Fahrten und sorgen damit für weniger Verkehr, weniger Lärm und weniger Emissionen in unserer Stadt – für ein grüneres, lebenswerteres Berlin.“

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, Daimler AG:
„Wir freuen uns sehr, dass wir in Berlin und der BVG ideale Partner für den Start für ViaVan in Deutschland gefunden haben. Der anspruchsvolle Verkehr in Berlin ist der perfekte Härtetest, um diese neue Form der Mobilität zu testen. Wir sind überzeugt, dass sich unser gemeinsamer Service schnell etablieren und zu einer perfekten Ergänzung des ÖPNV der Hauptstadt wird. Geteilte Mobilität in unseren Vans leistet einen erheblichen Beitrag zur Entlastung des städtischen Verkehrs und macht gleichzeitig nachhaltige Mobilität verfügbar.“

Dr. Henrik Haenecke, Vorstand Finanzen, Digitalisierung und Vertrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG):
„Das Teilen einer Fahrt ist Teil unserer DNA. Mehrere Fahrgäste gemeinsam von Haltestelle zu Haltestelle zu fahren, ist für uns als Nahverkehrsunternehmen eine Kernkompetenz. Wir wollen diese Kompetenz nutzen, um Ridesharing per App als Teil des ÖPNV zu erproben. Wir werden gemeinsam mit ViaVan ein völlig neues Mobilitätsangebot in den Berliner ÖPNV integrieren. Wir wollen zeigen, dass ein öffentliches ÖPNV-Unternehmen gemeinsam mit einem Start-up neue Mobilitätsleistungen entwickeln kann.”

Chris Snyder, CEO, ViaVan:
„Die Technologie von Via definiert Mobilität auf der ganzen Welt neu. Wir freuen uns sehr, mit der BVG in Berlin an diesem mutigen neuen Projekt zur Einführung des ViaVan-Modells für dynamisch geroutete On-Demand-Fahrten im großen Stil zusammenzuarbeiten. Der neue Service ist eine perfekte Ergänzung zu herkömmlichen öffentlichen Verkehrsmitteln und bietet eine völlig neue Art, sich in der Stadt fortzubewegen.“

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Krieg der Sterne: Uber bekommt in London Konkurrenz durch Via und Taxify

Bisher war Uber mehr oder weniger der einzige große on-demand Fahrdienst in London. Die traditionellen schwarzen Cabbies sind durch den Erfolg von Uber stark unter Druck geraten.  Die amerikanische Ridesharing Plattform bekommt jetzt Konkurrenz von zwei Anbietern. Die App Taxify wird in London starten und das von Mercedes-Benz Vans finanzierte Unternehmen Via ebenso.

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Taxify startet mit Problemen

Die Taxi App Taxify aus Estland wurde als erstes aktiv. Bereits letzte Woche wurde der Service gestartet, musste wegen Lizenzproblemen nach drei Tagen pausiert werden. Es wird nicht lange dauern, bis Taxify wieder los legt. Seit ein paar Jahren ist der Fahrdienst in Osteuropa und in Afrika aktiv. Das Setup ist mit Uber vergleichbar und unterscheidet sich in wenigen Punkten. Unter anderem können die Fahrgäste auch mit Bargeld bezahlen und nicht nur über die registrierten Kreditkarten. Der Fahrpreis für die Nutzer soll geringer sein und auch die Fahrer müssen weniger an die Plattform abdrücken. Bei Uber zahlen die Fahrer bis zu 30% Vermittlungsgebühr, bei Taxify lediglich 15% des Fahrpreises. Das ist eine attraktive Alternative für die Fahrer, die sie in Betracht ziehen werden, wenn die Nachfrage da ist.

Mercedes Benz bring Via nach London

Via wird in London demnächst mit einem dynamischen Shuttle Dienst unterwegs sein, nachdem die Genehmigungen eingeholt sind. Ähnlich wie bei Uber Pool werden sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen, sofern sie in die gleiche Richtung unterwegs sind. Via gibt an, dass der entwickelte Algorithmus effizienter arbeitet, als der der Konkurrenten Uber und Lyft. Das führt dazu, dass die Auslastung der Fahrzeuge höher ist und die Nutzer weniger warten müssen und ohne größere Umwege von A nach B kommen. Transportiert werden die Fahrgäste in Minivans aus dem Hause Mercedes-Benz.

Mehr Konkurrenz um Fahrer

Die neuen Konkurrenten werden gut für die Fahrgäste sein, da sie so mehr Auswahl haben. Die Anbieter werden sich mit Rabatten und Angeboten überbieten, um die Fahrgastzahlen wachsen zu lassen. Auf der anderen Seite wird der Wettbewerb um Fahrer höher – schon jetzt zahlt Uber teilweise hohe Summen, um die Fahrer auf die Straße zu bringen. Darauf werden sich sich die Neueinsteiger auch einstellen müssen. Uber hat eine starke Marktposition und auch schon viel in London investiert. Die beiden Neueinsteiger müssen aggressiv auftreten, um ausreichend Nutzer zu finden. Taxify hat zuletzt viel Geld von Didi Chuxing aus China erhalten. Didi hat Uber aus China verdrängt und gibt hoffentlich nicht nur Geld, sondern auch die Erfahrungen weiter.

Bild: Taxify (alle Rechte vorbehalten)

Live Stream: Mercedes-Benz Vans und Via verkünden Ausbau der Ride-Sharing Kooperation

Wie schon berichtet, beteilig sich Mercedes-Benz Vans an dem Shuttle Dienst Via aus New York City. Verfolgen Sie hier die Pressekonferenz ab ca. 12:15 Uhr im Live-Stream.


Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Konferenz:

  • Mercedes-Benz Vans investiert 50 Millionen US-Dollar in neues Joint Venture mit Via und Daimler Mobility Services beteiligt sich zusätzlich als strategischer Investor an Via
  • Im Rahmen des Joint Ventures soll der On-Demand-Shuttle-Service von Via, der bereits in New York, Chicago und Washington D.C. erfolgreich ist, auch in europäischen Metropolen etabliert werden – Auftakt für gemeinsamen Mitfahrdienst noch in diesem Jahr in London
  • In Europa wird das Joint Venture auch mit Betreibern des öffentlichen Personenverkehrs zusammenarbeiten, die das Via-Betriebssystem lizenzieren können, um ohne zusätzliche Infrastrukturkosten die Mobilität zu verbessern und Staus zu reduzieren
  • Langfristige strategische Partnerschaft zur Entwicklung und zum Bau von speziellen Vans mit Integration der Via-Software, Onboard-Sensorik und elektrischem Antrieb sowie autonomen Fahrfunktionen

Mercedes-Benz Vans wandelt sich vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen. Aufbauend auf der bisherigen Partnerschaft, die 2015 begann, wollen Mercedes-Benz Vans und Via ihre Kooperation deutlich vertiefen. Mit seinem On-Demand Rideshare-Pooling-Service gestaltet Via den Personentransport neu – von einem stark regulierten System mit starren Strecken und festen Fahrplänen hin zu einem dynamischen Netzwerk. Der app-basierte Via-Algorithmus bringt mehrere Passagiere mit ähnlichem Ziel in Echtzeit zusammen und ermöglicht so eine gemeinsame Fahrt in einem Van – schnell, effizient und ohne lange Umwege.

Die Daimler Tochter arbeitet künftig verstärkt mit Via an der Weiterentwicklung dieses intelligenten Mobilitätskonzepts. Ziel ist eine effiziente, bedarfsgerechte und ökologisch nachhaltige Personenbeförderung.

Dynamischen Shuttle Diensten wird ein großes Potential eingeräumt. Manche Experten sehen darin das Betriebssystem der Zukunft für den innerstädtischen Verkehr. Unter anderem können durch den Einsatz die Kosten reduziert werden und ein System geschaffen werden, das sich dynamisch an den Bedarf der Nutzer anpassen kann. Via zählt zu den Anbietern mit der ausgereiftesten Technik. Das hat den Vorteil, dass das System effizient funktioniert und eine hohe Auslastung der Fahrzeuge erzielt wird.

Via kommt aus den USA und ist dort vor allem in New York City sehr erfolgreich. Auch in Deutschland gibt es aufstrebende Startups, die ebenfalls eine leistungsfähige Technologie für einen dynamischen Shuttle Dienst aufbauen wollen. In den Anbieter CleverShuttle hat sogar die Deutsche Bahn und auch Daimler investiert.

Bild: Daimler AG (alle Rechte vorbehalten)

Mercedes Benz Vans beteiligt sich an Shuttle Dienst Via

Die Daimler Tochter Mercedes Benz Vans wandelt sich vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter für Moblitätslösungen. Damit treibt Daimler die Digitalisierung und die CASE Strategie weiter voran. Mercedes Benz Vans baut die Kooperation mit dem Shuttle Dienst Via weiter aus. Zusätzlich beteiligt sich das Unternehmen mit einem signifikanten strategischem Investment an Via. Seit dem vergangenen Jahr arbeiten Mercedes Benz und Via zusammen.

Weitere Details von Mercedes Benz im September

Viel ist über das Investment und die Vertiefung der Partnerschaft nicht bekannt. Während einer Presseveranstaltung Anfang September sollen weitere Details bekannt gegeben werden. Mercedes-Benz Vans arbeitet künftig verstärkt mit Via an der Weiterentwicklung dieses intelligenten Mobilitätskonzepts. Ziel ist eine effiziente, bedarfsgerechte und ökologisch nachhaltige Personenbeförderung.

Via in den USA erfolgreich

Via ist vor allem in den USA aktiv und dirt sehr erfolgreich. Das Unternehmen bietet einen smarten on demand Shuttle Dienst an, bei dem sich mehrere Fahrgäste, die in die gleiche Richtung unterwegs sind, ein Fahrzeuge teilen. Mit seinem  On-Demand Rideshare-Pooling-Service gestaltet Via den Personentransport neu – von einem stark regulierten System mit starren Strecken und festen Fahrplänen hin zu einem dynamischen Netzwerk. Der smarte Algorithmus versucht die Fahrgäste so zu matchen, dass nur minimale Verzögerungen entstehen.

Erste Kooperation in Frankreich mit LeCab

Via hat angekündigt, in mehrere Städte in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Behörden expandieren zu wollen. In einem ersten Projekt hat die Taxi App LeCab aus Frankreich das Via Angebot in Paris integriert. Das Unternehmen kann sich vorstellen, mit Betreibern von öffentlichen Nahverkehrs-Angeboten, Taxinetzwerken und anderen Mobilitätsplattformen zu kooperieren. Auch in Deutschland will Via durchstarten und arbeitet mit einem kleinem Team von Berlin aus.

In Deutschland sind mit Door2Door und CleverShuttle weitere Anbieter aktiv, die ein ähnliches Ziel verfolgen. Beide Unternehmen wollen sich ebenfalls als Software Provider für Unternehmen und Behörden positionieren. Door2Door hat bereits Projekte mit Freyung und Duisburg gestartet.

Bild: Mercedes Benz (alle Rechte vorbehalten)

Der Shuttle Dienst Via expandiert via Kooperation nach Paris

Bisher war das Unternehmen Via ausschließlich in den USA aktiv. Dort wird ein dynamischer Shuttle Dienst angeboten, der von mehreren Millionen Fahrgästen jedes Jahr genutzt wird. In einem nächsten Schritt expandiert das Unternehmen jetzt nach Europa.

Seit Ende Januar ist der Shuttle Service PLUS by Via in Paris aktiv. Das neue Angebot in der französischen Hauptstadt wir in Kooperation mit der Fahrdienst-App LeCab und dem Keolis Konzern. Die Keolis S.A. mit Sitz in Paris ist eine international im Personenverkehr tätige Tochtergesellschaft der SNCF. Die deutsche Tochter der Keolis ist in Düsseldorf ansässig und besitzt den Status eines Eisenbahnverkehrsunternehmens.

Partnerschaft zwischen Via und LeCab

Der PLUS by Via Service kann über die LeCab App gebucht werden. Die Fahrgäste, die sich in die gleiche Richtung bewegen, werden in intelligenter Reihenfolge abgeholt und teilen sich somit ein Shuttle Fahrzeug. Die Technologie für das Routing und das Matching der Fahrgäste kommt dabei von Via. LeCab kümmert sich um die operativen Aspekte des neuen Shuttle Dienstes und die Integration der Technologie in die eigene App. LeCab hat sich bisher eher im Segment der Fahrservices mit Premium-Limousinen bewegt, sieht aber in dem Markt von dynamischen Shuttle Diensten erhebliches Potential.

Weitere Partnerschaften sollen folgen

Interessanter Aspekt ist, dass sich unterschiedliche Anbieter auf Technologischem Level  zusammentun, um das Portfolio der angebotenen Dienste zu erweitern, ohne in die eigene Entwicklung investieren zu müssen.

Via hat angekündigt, dass in den nächsten Monaten weitere Partnerschaften mit anderen Anbietern eingegangen werden. Das Unternehmen will nichts weniger, als den öffentlichen Nahverkehr weltweit zu revolutionieren. Via’s Vision ist die Entwicklung eines dynamischen Transportsystems für die Massen, das unabhängig von festgelegten Routen und Fahrplänen ist. Durch globale Partnerschaften soll das Ziel schneller erreicht werden. Das Unternehmen kann sich vorstellen, mit Betreibern von öffentlichen Nahverkehrs-Angeboten, Taxinetzwerken und anderen Mobilitätsplattformen zu kooperieren.

Bisher in den USA aktiv

Bisher ist der Shuttle Dienst in den amerikanischen Städten New York City, Chicago und Washington D.C. aktiv. Zu den Investoren des Unternehmens gehört auch der Keolis Konzern, der sich in der letzten Finanzierungsrunde an dem Unternehmen beteiligt hat. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurden 100 Mio. US$ eingesammelt. Der intelligente Algorithmus des Ridesharing Unternehmens ermöglicht es, dass mehrere Fahrgäste in einem fortlaufenden Prozess an unterschiedlichen Orten abgeholt und abgeliefert werden. Das ermöglicht den Transport von einer großen Anzahl an Fahrgästen mit einer minimalen Anzahl an Fahrzeugen.

Bild: Javier Vieras (bestimmte Rechte vorbehalten)