Uber setzt auf E-Bikes in der Hauptstadt

93
Uber geht mit E-Bikes an den Start
Uber geht mit E-Bikes an den Start

Uber hat seine Strategie überdacht. Mit einem zusätzlichen Angebot an Elektrofahrrädern möchte der Fahrdienstvermittler zukünftig den Markt für sich gewinnen. Dazu kaufte Uber im April 2018 das Start-Up Jump auf. Die orangefarbenen Elektroräder wurden bereits vor einigen Wochen in den USA lanciert. Im Sommer gehen die Fahrräder nun in Berlin an den Start. Im Zuge der NOAH Conference in Berlin verkündete CEO Dara Khosrowshahi, dass das Konzept auch auf weitere Städte in Europa ausgedehnt werden soll.

Uber forciert europäischen Markt

Der neue Service stößt auf Verwunderung. So hat er doch gar nichts mit dem ursprünglichen Angebot von Uber gemein. Doch mit Blick auf Ubers fehlgeschlagene Versuche, sich als Fahrdienstleister in Europa zu etablieren, verwundert die neue Strategie kaum noch. Uber geriet in den vergangenen Jahren in etliche Konflikte mit europäischen Verkehrsbehörden und störte sich speziell an den strikten Verordnungen für Personentransporte. Umgekehrt wurde Uber von Seiten der europäischen Kooperationspartner Mangel an Zusammenarbeit und Verantwortung vorgeworfen.

Ausweitung des Produktportfolios

Neu ist auch das Angebot an Elektrofahrzeugen, das Uber unter dem Projektnamen UberGreen vorantreibt. UberGreen befindet sich derzeit mit 30 Fahrzeugen in einer Testphase in München und soll bis spätestens Ende des Jahres auch in der Hauptstadt umgesetzt werden. Mit der nachhaltigen und klimafreundlichen Produktpolitik werden Bemühungen ersichtlich, mit denen Uber in Europa, insbesondere Deutschland, wieder Fuß fassen will. CEO Khosrowshahi setzt auf den Ausbau der App, die dem Nutzer in Zukunft unterschiedliche Verkehrsmittel empfiehlt: „Autos werden für uns die gleiche Rolle spielen, wie einst Bücher für Amazon.

Bildquelle: www.gruenderszene.de (alle Rechte vorbehalten)