BMW will Ride-Sharing mit Motorrädern oder Scootern anbieten

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BMW will Ride-Sharing mit Motorrädern oder Scootern anbieten
BMW will Ride-Sharing mit Motorrädern oder Scootern anbieten

Die BMW Group würde gerne einen Ride-Sharing Dienst mit Motorrädern und Rollern in Städten mit hoher Staubelastung ausrollen, sofern das Problem mit dem zweiten Helm gelöst werden kann. Auf dem Genfer Autosalon hat sich Perter Schwarzenbauer  wie folgt dazu geäußert. Schwarzenbauer ist für BMW Motorrad, Mini und Rolls-Royce bei BMW verantwortlich: “Das ist definitiv eine Option, aber bis jetzt haben wir noch keine Lösung für den zweiten Helm gefunden.“

Ride-Sharing Dienst mit kleineren Elektro-Rollern

Erfolgreiche Startups wie Go-Jek haben gezeigt, dass die Herausforderung mit dem zweiten Helm auf eine akzeptablen Art gelöst werden kann. Das Angebot von Go-Jek könnte auch BMW nutzen, um eine passende Lösung zu finden. Für den Dienst in verstopften Städte stellt sich BMW einen E-Scooter vor, der unterhalb des C evolution angesiedelt ist. Der Maxi-Scooter C evolution kommt auf eine Reichweite von 100 km in der kleineren Variante und kostet stolze 14.000 Euro. Die Unternehmen Go-Jek und auch Grab setzten auf Motorräder mit Verbrennungsmotor. An Grab hat sich Hersteller Honda bereits vor etwa zwei Jahren beteiligt, um auch Abnehmer für die produzierten Motorräder zu finden.

Ob BMW ernsthaft die Idee verfolgt, einen Ride-Sharing Dienst mit Motorrädern aufzubauen, kann bezweifelt werden. In einem ersten Schritt wird BMW schon mal eine App anbieten, mit der die Nutzer BMW Motorräder bei lokalen Händlern anmieten können. Der Dienst soll im Mai in Deutschland, Österreich und Frankreich starten.

Ergänzung zu DriveNow wäre ideal

Einsatzmöglichkeiten für kleine E-Scooter gibt es genug. Alternative zum Fahrdienst mit Motorrädern oder Scootern wäre schon mal, einen E-Scooter Sharing Dienst als Ergänzung zu DriveNow anzubieten. Eine Erweiterung von DriveNow mittels eines Angebots wie Coup oder Emmy würde die Attraktivität  des Sharing Angebots erhöhen. Es würden sich Alternativen für ganze Strecken ergeben oder eine Möglichkeit, um schneller zu einem DriveNow Fahrzeug zu gelangen. Idealerweise könnte der Dienst in der gleichen App gebucht werden.

Bild: BMW Group (alle Rechte vorbehalten)