Das U.S. Department of Transportation setzt sich dafür ein, eine neue Ära der Transportinnovation und -sicherheit zu ermöglichen.

U.S. Bericht: Automated Vehicles 3.0

Das US-Verkehrsministerium (Department of Transport, DOT) hat seine neuesten freiwilligen Richtlinien für automatisierte Fahrsysteme veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Bericht, der auf früheren Versionen der letzten zwei Jahre aufbaut. Mit Vorbereitungen auf die Zukunft des Verkehrs umreißt das 80-seitige Dokument “Automated Vehicles 3.0” zusätzliche Sicherheitsprinzipien, aktualisiert Richtlinien und bietet Leitlinien für staatliche und lokale Regierungen.

„Die Integration der Automatisierung in unser Transportsystem hat das Potenzial, die Produktivität zu steigern und den Güterverkehr zu erleichtern“, sagte DOT-Sekretärin Elaine Chao. „Aber vor allem hat die Automatisierung das Potenzial, die Sicherheit auf den Straßen erheblich zu steigern – durch die Reduzierung von Unfällen, die durch menschliches Versagen verursacht werden, einschließlich Unfälle mit beeinträchtigten oder abgelenkten Fahrern, und die Rettung von Menschenleben.”

Aktuell müssen amerikanische Automobilhersteller fast 75 Normen für die Fahrzeugsicherheit erfüllen. Grundlegend ist dabei die Regel, dass ein autonomes Fahrzeug von einem zugelassenen Fahrer kontrolliert werden muss. Erst Anfang des Jahres reichte General Motors eine Petition ein, um eine Freistellung für die derzeitigen Vorschriften zum Einsatz von Fahrzeugen ohne Lenkräder und andere menschliche Kontrollen als Teil einer Mitfahrflotte zu beantragen.

Im Bericht Automated Vehicles 3.0 heißt es, dass der richtige Ansatz zur Verbesserung von Sicherheitssystemen mit der Beseitigung unnötiger Hindernisse und die Herausgabe freiwilliger Leitlinien beginnt und nicht mit Vorschriften, die Innovationen verhindern könnten.

Neben diesem neuen nationalen Ansatz fordert der Bericht auch die staatlichen und lokalen Behörden auf, Hindernisse für fahrerlose Technologien – wie „unnötige und inkompatible Vorschriften“ – zu beseitigen und die Interoperabilität zu unterstützen. Das Verkehrsministerium ist der Ansicht, dass die Entwicklung freiwilliger technischer Normen ein wirksames, nicht regulierendes Mittel ist, um die Integration von Automatisierungstechnologien in das Verkehrssystem voranzutreiben.

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