Archiv der Kategorie: Fahrdienst

Der BerlKönig auf Berlins Straßen

Seit Freitag hat die BVG ein neues Mobilitätsangebot: den BerlKönig. Das On-Demand-Ridesharing-Angebot ist in den bestehenden ÖPNV der BVG eingebettet und ergänzt zunächst den östlichen S-Bahn-Ring – zum Beispiel in Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg.

Der Service ist eine Kooperation der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ViaVan, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und dem Technologieunternehmen Via. Via ist ein amerikanischer Anbieter von Ride-Pooling Services und Software-Lösungen, mit großskalierten Angeboten in New York, Chicago, Washington, Amsterdam und London. Das Unternehmen entwickelt intelligente Algorithmen, auf deren Basis Fahrtanfragen mehrerer Fahrgäste mit der gleichen Zielrichtung gebündelt werden können. Sie erstellen eine Route und buchen mehrere Fahrgäste gemeinsam in ein Fahrzeug.

Mit insgesamt 50 voll-elektrischen Fahrzeugen von Mercedes-Benz  wird den Berlinern der Dienst zunächst von freitags und samstags von jeweils 17 bis 5 Uhr zur Verfügung gestellt. Ein rund-um-die-Uhr Service sowie ein Ausbau der Flotte ist in Planung.

In Bezug auf Preise orientieren sich die Kosten am klassischen ÖPNV- und dem Taxitarif. Innerhalb des Servicegebiets müssen Fahrgäste mit mindestens 4 Euro und 1,50 € pro Kilometer rechnen. Mitfahrer in der gleichen Buchung erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.

Der On-Demand Dienst und seine Rolle im Berliner Verkehrsmix werden fortan regelmäßig evaluiert und mit dem Berliner Senat geteilt. Die BVG hat für das neue Angebot eine Genehmigung im Rahmen der Experimentierklausel des Personenbeförderungsgesetzes erhalten. Das Projekt ist zunächst für zwei Jahre geplant.

Quelle: BVG

Autonomes Fahren – Toyota investiert in Uber

Mit einem 500 Millionen Dollar Investment will der japanische Autohersteller Toyota das amerikanische Dienstleistungsunternehmen Uber dabei unterstützen, die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs voranzutreiben. Ziel dabei sei es, die selbstfahrenden Autos als Rufservice auf den Markt zu bringen.

Bisher galten die beiden Unternehmen als große Konkurrenten in der Entwicklung autonomer Autos. Mit der Partnerschaft verdeutlicht Uber seine Strategie, durch Kooperationen den Ausbau und die Verfeinerung der Technologie umzusetzen.

Die Zusammenarbeit beinhalte eine Zusammenführung des autonomen Fahrsystems von Uber mit dem Guardian-System von Toyota. Bei letzterem handelt es sich um ein automatisiertes System, das zwar einige Sicherheitsmerkmale bietet, aber es einem Fahrzeug bislang nicht erlaubt, völlig autonom zu fahren.

In den letzten zwei Jahren ergaben sich diverse Partnerschaften zwischen Automobilherstellern, Technologieunternehmen und anderen Dienstleistern, um gemeinsam an der komplexen Technologie zu arbeiten und Kosten zu teilen.

 

freYfahrt – Freyung startet Ridepooling Service

„In Städten sind in aller Regel verschiedene Angebote des Nahverkehrs parallel vorhanden. Anders im ländlichen Raum. Deshalb freue ich mich, dass die Digitalisierung dazu beiträgt, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu fördern”. Mit diesen Worten kommentierte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, den neuen Service freYfahrt der Stadt Freyung.

Gemeinsam mit dem Berliner Technologieunternehmen door2door ruft Freyung den On-Demand-Ridepooling Service “freYfahrt” ins Leben. Mit zwei Kleinbussen und 230 virtuellen Haltestellen wird das rund 48m² große Gebiet bedient. Die Technologie steuert das Berliner Unternehmen door2door bei. Fahrgäste mit einem ähnlichen Fahrtziel werden gebündelt. Die Flotte wird effizient ausgelastet und die Routen intelligent und ohne starren Fahrplan geplant. Der Service ist in den öffentlichen Nahverkehr eingegliedert und ermöglicht nahezu eine Beförderung von Tür-zu-Tür. Eine Fahrt mit dem freYfahrt-Shuttle kostet 2,90 € pro Fahrgast.

Mit 7.500 Einwohnern und rund 200.000 Touristen pro Jahr bilde die Stadt Freyung ein geeignetes Testfeld für  das partnerschaftliche Projekt. Der Service wird von montags bis samstags mit zwei Shuttles angeboten.

Quelle: Stadt Freyung

 

MOIA startet öffentlichen Betrieb in Hannover

Nach 300 Tagen und mehr als 230.000 Fahrten überführt MOIA den Testservice in den öffentlichen Betrieb der Stadt Hannover. Seit Oktober 2017 testet die VW-Tochter den Ridesharing-Service und steht in Verhandlungen mit der Stadt. Nun startet der reguläre Betrieb.

MOIA lässt Flotte wachsen

Aktuell stehen den Nutzern 35 Fahrzeuge zur Verfügung, die täglich zu bestimmten Servicezeiten genutzt werden können. Bislang gilt die Betriebsgenehmigung für 150 Fahrzeuge. Abhängig von den Auswirkungen des Angebots plant MOIA eine Erweiterung auf 250 Fahrzeuge ab Mitte 2020. Bis 2020 sollen mindestens 50% der Flotte aus Elektrofahrzeugen bestehen. Ab 2022 will MOIA ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge einsetzen. Der schrittweise Ausbau betrifft auch das Bediengebiet – Aktuell umfasst es ein Areal von 90 km² und soll um Bereiche rund um Hannover ergänzt werden.

Durch die Vergrößerung der Flotte werden zusätzlich zu den bereits 3.500 Testnutzern weitere 15.000 Personen für den Service freigeschaltet. MOIA setzt sich zum Ziel bis Ende 2018 mit einer gewachsenen Flotte das Ridesharing-Angebot für alle Hannoveraner zugänglich zu machen.

Öffentliche Mobilität statt privater PKW

Auch preislich möchte MOIA den Nutzern Anreize bieten. Dabei orientiert sich der Preis für eine Fahrt an einem preislichen Niveau, das zwischen dem Ticketpreis für eine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr und einer Taxifahrt liegt. Auch die Länge der Strecke sowie der Wochentag, die Uhrzeit und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage spielen bei der Kalkulation eine Rolle. Der Service ist seit dem 30. Juli 2018 kostenpflichtig.

„Hannover ist die erste Stadt, in der wir ein fester Bestandteil der öffentlichen Mobilität werden wollen. Wir möchten gemeinsam mit der Stadt und allen anderen Mobilitätsanbietern die Menschen von einer nachhaltigeren Mobilität ohne eigenes Auto überzeugen und mittelfristig die Anzahl der privat genutzten PKW auf der Straße
verringern“, sagt Ole Harms, CEO von MOIA. „Eine unabhängige Begleitforschung soll in den kommenden Jahren untersuchen, wie sich das Ridesharing von MOIA auf die Mobilität der Stadt auswirkt.“

 

Car2Go in Chicago

Daimler startet mit seinem Carsharing-Service Car2Go in Chicago. Die US-Stadt markiert den 25. Markt, den Daimler ins Visier nimmt. Der Service startet mit 400 umweltfreundlichen Autos: ein Mix aus Smart Fortwos, kompakten Mercedes-Benz Limousinen und SUVs. Car2Go ist eine Tochtergesellschaft von Daimler North America.

Car2Go’s CEO Oliver Reppert sagt, dass Carsharing weltweit weiter an Dynamik gewinnt, da immer mehr Menschen in dichte Stadtkerne ziehen und nach einfachen, bedarfsgerechten und umweltfreundlichen Lösungen für kurz- oder langfristige Reisen suchen.

Carsharing auf dem Vormarsch

Daimler war einer der ersten Automobilhersteller, der in das Carsharing-Geschäft eingestiegen ist. Viele andere sind gefolgt, von denen einige erst in den letzten Monaten Pläne in dieses Geschäftsfeld angekündigt haben. Im Jahr 2016 startete BMW’s ReachNow in Nordamerika und General Motors begann den Service Maven. Der VW-Konzern kündigte im Juli an, im nächsten Jahr mit seinem Carsharing-Service We in Deutschland an den Start zu gehen. Dabei sollen ausschließlich Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Ab 2020 sollen weitere Großstädte in Europa, Nordamerika und Asien hinzukommen. Auch Volvo und Renault kündigten Pläne für einen Carsharing-Service an.

Der Carsharing-Service Car2Go hat laut Website des Unternehmens weltweit mehr als 3 Millionen registrierte Mitglieder. Mit der Hinzunahme von Chicago ist Car2Go nun in 10 nordamerikanischen Städten, 14 in Europa und einer in China vertreten und hat dabei weltweit 3,3 Millionen Mitglieder, davon über eine Million in den USA und Kanada.

Bild: www.brandhub.car2go.com (Rechte vorbehalten)

Waymo baut auf Walmart & Co.

Waymo kündigte vor wenigen Tagen eine neue Reihe von Partnerschaften an, die darauf abzielen, mehr Menschen Zugang zu autonomen Fahrzeugen zu verschaffen. Durch Verträge mit Walmart, AutoNation, Avis und anderen Beteiligten zielt das Unternehmen darauf ab, Kunden dort abzuholen, wo sie täglich hingehen. Aus Erfahrung wisse Waymo, dass der Großteil der Fahrten dazu diene, Lebensmittel einzukaufen, zwischen Arbeit und Wohnsitz zu pendeln, zum Abendessen zu fahren oder persönliche Fahrzeuge reparieren zu lassen. Die neuen Partnerschaften gründen genau auf diesen Bedürfnissen. Geographisch konzentrieren sich die Partnerschaften in und um den Großraum Phoenix, wo Waymo einen Großteil seiner autonomen Autotests durchführt.

Mit Waymo zur Autovermietung

Beziehungen zwischen Waymo und AutoNation sowie Avis Budget Group existieren schon länger. AutoNation unterstützt Waymo bei der Wartung und Instandhaltung seiner Fahrzeuge in Phoenix, während Avis für das Aufladen, Tanken und Reinigen der Fahrzeuge zuständig ist. Mit den neu gegründeten Partnerschaft sollen die Service-Anbieter davon profitieren, ihren eigenen Kunden ein umfassenderes Angebot anbieten zu können. AutoNation wird seinen Kunden ein Waymo-Fahrzeug anstelle eines Leihwagens anbieten, während ihr eigenes Auto gewartet wird. In der Zwischenzeit können Avis Kunden in einen Waymo einsteigen, um ihren Mietwagen abzugeben bzw. abzuholen. Das Unternehmen erklärt, dass Avis und AutoNation ideale Partner seien, die für ihre wachsende Flotte von selbstfahrenden Fahrzeugen in Phoenix verschiedene und ergänzende Support- und Wartungsdienstleistungen anbieten. Sie stellen außerdem sicher, dass die Fahrzeuge immer bereit seien, einen Nutzer abzuholen.

Mit Waymo beim Einkaufen sparen

Walmart ist ein weiterer renommierter Partner. Ab Ende dieser Woche werden die beiden Unternehmen einen Testpiloten starten, der den Mitgliedern von Waymos Fahrerprogramm Einsparungen beim Einkaufen über Walmart.com bietet. Nutzer können sich ein Auto rufen, um bei einem nahegelegenen Walmart Store ihre Bestellung abzuholen.

Aktuell liegt der geografische Fokus der Partnerschaften in der Region Metro Phoenix. Da aber alle Partner national tätig sind, könnten die Partnerschaften auch weiter ausgebaut werden.

Erst letzte Woche gab Waymo bekannt, dass ihre Autos 25.000 Meilen pro Tag fahren können und bisher 8 Millionen Meilen auf öffentlichen Straßen zurückgelegt haben.

Waymo fährt über 8.000.000 Testmeilen
Waymo fährt über 8.000.000 Testmeilen

 

On-Demand-Angebot startet in Hamburg

„Meine Stadt. Mein Anschluss.“ Unter diesem Slogan lanciert ioki in Kooperation mit der VHH den „ioki Hamburg“-Shuttle als Teil des öffentlichen Nahverkehrs.

Shuttle-Service in ÖPNV integriert

Am 18.07.2018 startet in Hamburg ein individueller Shuttle-Service, der per App bestellt werden kann und Fahrgäste auf flexiblen Routen rund um die Uhr ans Ziel bringt. Es ist bundesweit das erste Mal, dass ein solcher Service  in den öffentlichen Personennahverkehr integriert wird. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) bringen das neue Angebot in die Stadtteile Lurup und Osdorf.  Zur Umsetzung dieses Projekts arbeitet der Verkehrsbetrieb eng mit ioki zusammen, dem Geschäftszweig der Deutschen Bahn für intelligente On-Demand-Mobilität.

Das „ioki Hamburg“ Shuttle, das im Rahmen der Smart City Partnerschaft mit der Stadt Hamburg entwickelt wurde, ist ein neues öffentliches Verkehrsmittel im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) ohne festen Fahrplan oder Linien, das vollständig in den HVV-Tarif integriert ist.  Die Mitfahrt ist mit allen Zeit- und Einzelfahrkarten des HVV möglich, so dass den Nutzern keine Mehrkosten entstehen. Die Fahrt kann aber auch direkt per App bezahlt werden.

"ioki Hamburg" verkehrt in Lurup und Osdorf
„ioki Hamburg“ verkehrt in Lurup und Osdorf

Bündelung von Fahrten

Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden mit Hilfe eines Algorithmus automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert. Der neue Service ist über die „ioki Hamburg App“ buchbar. Die individuellen Fahrten können von einer beliebigen Adresse im Bediengebiet zu einer Haltestelle erfolgen oder umgekehrt. Im Bediengebiet werden zusätzliche ioki-Haltepunkte zur optimalen Flächenabdeckung eingerichtet.  Die Abstände betragen nicht mehr als 200 Meter. So wird der bestehende ÖPNV sinnvoll ergänzt. 

Das ioki Mobility Analytics Team hat im Vorfeld den Bedarf nach diesem Angebot ermittelt.  Auf Basis der Analyse wurde ebenfalls die Anzahl der benötigten Fahrzeuge kalkuliert, um neben einer  bedarfsgerechten Integration des Services auch eine Deckung des Bedarfs zu garantiert.

LEVC stellt Fahrzeuge, die eine barrierefreien Zustieg für Rollstuhlfahrer und Passagiere mit Kinderwagen ermöglichen

LEVC stellt Fahrzeuge

Für das neue Angebot kommen modernste, emissionsfreie Elektroautos des britischen Herstellers LEVC zum Einsatz. Die Fahrzeuge verfügen über sechs Sitzplätze und sind zudem barrierefrei, Rollstuhlfahrer können über eine Rampe einsteigen und in Fahrtrichtung fahren. Auch Kinderwagen können bequem befördert werden.

Daimler und Bosch – autonome Taxis in Kalifornien

Daimler und Bosch schließen sich für einen gemeinsamen Taxi-Piloten in Kalifornien zusammen. Die Taxen werden autonom fahren und in der zweiten Jahreshälfte in 2019 auf die Straßen gehen.

Am Mittwoch (11.07.2018) gab Daimler die Lancierung des vollautomatisierten Shuttle-Services bekannt. Der Service wird in Silicon Valley auf ausgewählten Straßen betrieben. In welcher Stadt der Dienst genau fahren wird, gab Daimler jedoch nicht preis.  Für den Service werden Mercedes-Benz Fahrzeuge eingesetzt, die aus Sicherheitsgründen auch jeweils mit einem menschlichen Fahrer ausgestattet sind. Während der Pilot-Phase werden die Fahrten den Fahrgästen kostenlos angeboten. Neben dem Ruf-Service wird Daimler zusätzlich eine Flotte autonomer Fahrzeuge testen. 

Der Autohersteller arbeitet in diesem Projekt mit Bosch zusammen. Die Zusammenarbeit wurde bereits im April 2017 beschlossen und bezieht sich ausschließlich auf autonome Fahrzeuge. Daimler stellt Test-Fahrzeuge sowie die Anlagen bereit, Bosch steuert die benötigte Hardware bei. Der US-Techkonzern Nvidia wurde für die Bereitstellung einer geeigneten Software sowie einer KI-Plattform ausgewählt. Die Unternehmen planen bis 2020 für eine Massenfertigung betriebsbereit zu sein.

Auf der Pressekonferenz vergangenen Mittwoch gab Michael Hafner, Head of Automated Driving bei Daimler, bekannt, dass Sicherheit eine Priorität im Programm für autonomes Fahren darstelle: „Entscheidend ist, ein sicheres, zuverlässiges und serienreifes System einzuführen.

aimler und Bosch schließen sich für einen gemeinsamen Taxi-Piloten in Kalifornien zusammen. Die Taxen werden autonom fahren und in der zweiten Jahreshälfte in 2019 auf die Straßen gehen.
Bosch und Daimler beschleunigen die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens (SAE-Level 4/5) in der Stadt. Entscheidend für vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren im urbanen Umfeld ist das zuverlässige Erkennen des Fahrzeugumfelds mithilfe unterschiedlicher Sensoren.

Mit dem Vorhaben tritt Daimler einem weiten Kreis von Technologieunternehmen und Autoherstellern bei, die sich ebenfalls auf die Entwicklung und Einführung autonomer Shuttle-Services in diesem und im nächsten Jahr konzentriert haben. Waymo, ein Unternehmen von Google, plant die Lancierung eines vollautomatisierten Auto-Services Ende 2018 in Phoenix (Bundesstaat Arizona). Das gleiche gilt für Cruise (General Motors) in 2019 in San Francisco. Uber gab bekannt, das Testen ihrer autonomer Fahrzeuge im Sommer wieder aufzunehmen, nachdem sie ihr Pilotprojekt in Arizona nach einem Verkehrsunfall stoppen mussten.

Bild: http://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Bosch-und-Daimler-Metropole-in-Kalifornien-wird-Pilotstadt-fuer-automatisiertes-Fahren.xhtml?oid=40688558
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VW lanciert We

VW stellt einen neuen Car-Sharing Dienst vor. Die Flotte des Automobilkonzerns soll ausschließlich aus elektronischen Fahrzeugen bestehen und via On-Demand Service in europäischen,  amerikanischen und asiatischen Großstädten verfügbar sein.

Nach der Diesel-Affäre unternimmt das Unternehmen einen weiteren Schritt, um  in nachhaltige Mobilität zu investieren. Mit der Plattform „We“ beabsichtigt der Konzern Verkehrs- und Umweltbelastungen im städtischen Umfeld zu reduzieren und den Blick auf Emissionsfreiheit  weiter zu stärken. We wird in Deutschland bereits 2019, in übrigen Märkten erst Anfang 2020 starten.

Bild: https://t3n.de/news/volkswagen-carsharing-vw-we-1092899/

 

Neue Investments von VW in Gett

Der Fahrdienst Gett war ein erstes großes Investment von Volkswagen nach der Dieselaffäre. Noch bevor Volkswagen die Marke Moia präsentiert hat, hat sich der Konzern an dem Startup mit einem dreistelligen Millionenbetrag beteiligt. Jetzt beteiligt sich Volkswagen erneut an dem Fahrdienst, weitere 80 Mio. Dollar fließen in das Unternehmen.

Nach der letzten Runde wurde Gett mit 1.4 Milliarden Dollar bewertet. Damit befindet sich das Unternehmen zwar hinter Lyft, Grab, Uber und Co., aber vor den europäischen Mitbewerbern Blacklane oder MyTaxi. Neben Volkswagen haben auch andere bestehende Investoren mit investiert. Der große Konkurrent Uber wird aktuell mit 62 Milliarden Dollar bewertet.

Profitabilität erste Priorität

Laut Gett CEO Dave Waiser sollen die 80 Mio. Dollar ausreichen, um im kommenden Jahr profitabel zu sein. Vor ein paar Wochen wurde berichtet, dass Gett weitere 350 Mio. Dollar aufnehmen möchte. Im Moment ist der Fokus darauf ausgerichtet, die Profitabilität zu erreichen. Danach wird sich das Unternehmen erst zu weiteren Strategie und Projekten äußern.

Bisher ist der Dienst von Gett in 120 Städten aktiv, die meisten Fahrten werden in New York und London absolviert. In den beiden Städten findet die Hälfte der durchgeführten Fahrten statt. Neben New York und London gehört Moskau zu den Top-Städten von Gett. Etwa eine Milliarde Dollar soll im Moment pro Jahr umgesetzt werden. 

Im letzten Jahr hat Gett durch die Übernahme von Juno aus New York für Aufsehen gesorgt. Der aufstrebende Konkurrent wurde übernommen und integriert. Mittlerweile sind 45.000 Fahrer für den Dienst in New York im Einsatz.

Gett setzt Fokus auf Stadtgebiete

Im Gegensatz zu Uber fokussiert sich das Unternehmen auf einzelne Gebiete in den den Städten und versucht dann langsam zu wachsen, um die Kosten im Griff zu behalten. Außerdem will sich das Unternehmen durch eine bessere Qualität der Fahrer und Fahrzeuge von der Konkurrenz abgrenzen. Viele Unternehmen greifen auf den Fahrdienst zurück, die 13.000 angeschlossenen Unternehmen sollen für einen Großteil der Umsätze verantwortlich sein.

Bild: www.phcmag.com (alle Rechte vorbehalten)